Donnerstag, 20. Juni 2013

Ideen gesucht!

Liebe Blogleserinnen und -leser!

Ich möchte eine Diskussion darüber anfangen, was es braucht, damit mehr Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben teilnehmen können.


Die Ausgleichsabgabe nach § 77 SGB IX, die Pflicht zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen nach § 71 SGB IX und die begleitenden Hilfen an Arbeitnehmer und Arbeitgeber nach § 102 SGB IX reichen offenbar nicht aus, um wenigstens die gesetzlich vorgeschriebene Mindestanzahl behinderter Menschen am ersten Arbeitsmarkt zu beschäftigen.



  • Sind das die falschen Instrumente oder greifen sie zu wenig? 
  • Wenn sich junge behinderte Menschen berenten lassen, aus welchen Gründen tun sie das? 
  • Und zur Arbeitsplatzakquise: Geht es darum, Arbeitsplätze effektiver zu finden? Oder darum, Arbeitsplätze zu schaffen?
  • Welche Erfahrungen habt ihr / haben Sie mit Beratungs- und Unterstützungsangeboten?


Ich freue mich auf den Austausch!


Kommentare:

  1. Interessant!

    Die ersten Ideen auf Facebook:

    * Mehr Förderung der beruflichen Selbstständigkeit behinderter Menschen
    * Ausschließliche Verwendung der Ausgleichsabgabe für Inklusion
    * Mehr Schulung der Jobcenter-Mitarbeiter*innen zu Behinderung
    * Mehr Arbeitsassistenz
    * Mehr Unterstützte Beschäftigung
    * Weniger Bürokratie für Unternehmen
    * Mehr öffentliches Bewusstsein für die Stärken behinderter Menschen
    * Mehr Beratung für Arbeitgeber
    * Mehr barrierefreie Arbeitsstätten
    * Weniger Stressmacher, mehr Ruheräume
    * Mehr Minderleistungsausgleiche für Arbeitgeber
    * Mehr Menschen mit Behinderung als Mitarbeiter in Arbeitsmarktprogrammen
    * Mehr Beratung der Rententräger zu Erwerbsfähigkeit
    * Mehr Vertrauen in die Fähigkeiten behinderter Menschen

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  2. * Tests, um zu einer Lösung zu kommen und nicht, um auszusortieren
    * Unabhängige Gutachter*innen
    * Gutachten als Richtlinie, nicht als Muss
    * Mehr Praktika, auch für Werkstattbeschäftigte
    * Ansprechpartner*in in Jobcentern für behinderte Arbeitssuchende und Arbeitgeber

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  3. Der bisherige Top-Lösungsvorschlag: Mehr öffentliches Bewusstsein für die Stärken behinderter Menschen \o/

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  4. Zur Facebook-Abstimmung bitte hier entlang:

    https://www.facebook.com/pages/Ulrike-Pohl-Bundestagskandidatin/517040488333265

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  5. * Größere Flexibilität für individuelle Lösungen
    * Budget für Arbeit
    * befristete Aufenthaltsdauer in Werkstätten für behinderte Menschen
    * Mehr theoriereduzierte Ausbildungen durch die handwerkskammern
    * Bedingungsloses Grundeinkommen
    * Mehr Selbstbewusstsein behinderter Menschen
    * Mehr Beratung der Arbeitgeber
    * Anonymisierte Bewerbungen
    * Mehr barrierefreie Ausbildungsstätten
    * Mehr Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen
    * Höhere Förderungen für Arbeitgeber
    * Mehr Sanktionen für Arbeitgeber

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  6. Neue Spitzenplätze!

    * Größere Flexibilität für individuelle Beschäftigungsmodelle
    * mehr barrierefreie Arbeitsstätten

    Wie können diese Dinge erreicht werden?

    Neue Lösungsvorschläge:
    * Neue Definition von Arbeit
    * Wertschätzung für alle
    * Mehr Menschen mit Behinderung in Führungspositionen
    * Schließung der WfbM
    * Höhere Ausgleichsabgaben

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