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Es werden Posts vom Juni, 2013 angezeigt.

Daheim statt Heim

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In dieser Woche wurde die Studie "Wohnen der Altersgruppe 65plus" des Pestel-Instituts vorgestellt.

3 Ergebnisse:

* Nur 5% aller Haushalte dieser Altersgruppe sind barrierearm.

* Deutschland braucht in den nächsten 15 Jahren 2,5 Millionen barrierearme Wohnungen.

* Der durchschnittliche Kostenansatz für einen barrierearmen Umbau beträgt 15.600€ pro Wohnung.

In der Studie heißt es: "Die Mehrkosten der stationären gegenüber der ambulanten Pflege können mit mindestens 7.200,-- € pro Jahr veranschlagt werden. Damit wird eine barrierearme Wohnung gesellschaftlich „wirtschaftlich“, wenn sie den Wechsel von der ambulanten in die stationäre Pflege nur um gut zwei Jahre verschiebt."


Ich denke, das rechnet sich viel schneller. Beispiel: Wenn man von einem monatlichen Pflegegeld von 700€ (Stufe III) bei häuslicher Pflege und selbstbeschafften Pflegepersonen ausgeht und einen Pflegeheimplatz mit monatlichen Kosten von ca 3.200€ gegenüberstellt, dann rechnet sich barrierefreier Wohnra…

"Experten"

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Ich reg mich schon wieder auf, liebe Leserinnen und Leser...
Grund dafür ist diese Expertise, herausgegeben von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes:
145 Seiten Expertise zum Zugang zum allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung - Anzahl der Interviews mit behinderten Menschen auf Arbeitssuche 7, mit Erwerbstätigen 5, in WfbM 2 
Interviews mit beschäftigungspflichtigen klein- und mittelständischen Unternehmen, die die Beschäftigungsquote nicht erfüllen: 2
Interviews mit "Experten": 9
Da werden wiedermal die Falschen gefragt. 
Wir müssen den Betrieben zuhören, sie unterstützen, beraten und fördern, individuell angepasste Arbeitsplätze zu schaffen. Entsprechend den Bedürfnissen und Möglichkeiten der behinderten Menschen. Zum Nutzen aller. 

Büchernot

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In Marrakesh gab es gestern eine globale Einigung zum #Urheberrecht, die für blinde Menschen wichtig ist:

Die Mitgliedsstaaten der World Intellectual Property Organisation haben sich darauf geeinigt, künftig Ausnahmen im Urheberrecht für blinde Menschen zuzulassen. Damit endet ein langer Streit um das Urheberrecht, das in seiner jetzigen Fassung kaum Änderungen der Form von Büchern und Werken, z. B. in Braille-Schrift zulässt. Vor allem aber können jetzt Werke für Blinde über Grenzen hinweg vertrieben werden. Die EU-Kommission war in den Verhandlungen ein Verfechter des alten Urheberrechts, wie die Grafik zeigt.

Der Vizepräsident der World Blind Union, Pescod, sagte: "Es wäre dumm zu glauben, dass der Vertrag allein die #Büchernot für #Blinde behebt. Aber es ist ein großer Schritt auf dem Weg dahin."

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Urheberrecht-Globale-Ausnahmen-fuer-Blinde-1897879.html


Kinder an die Macht!

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Die Fachverbände - das sind wir!

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Dieser Morgen beginnt mit einem Danke für die vielen positiven Rückmeldungen und Ideen zu meiner Bundestagskandidatur und zu dem was ich dafür tue bzw. dann tun werde. Vielen Dank! Ich weiß, wir sind viele, die an und für mehr und echte Inklusion arbeiten.
"Es ist immer wieder schön, Menschen kennenzulernen die sich trotz ihrer eigenen Behinderung auch für andere Menschen mit Behinderung einsetzen. Ich selbst hab auch eine Behinderung und setze mich schon seit Jahren für die Belange von Menschen mit Behinderung ein ehrenamtlich und privat. Den Artikel neulich mit dir und über dich, den du gepostet hast in der Gruppe fand ich so toll, da musste ich dir einfach eine Anfrage schicken."Dieser Artikel war gemeint.

"Ich arbeite bei einem kleinen Verein in Sachsen-Anhalt, der sich vor allem mit Inklusionsthemen beschäftigt. Ich erarbeite gerade ein Konzept um Menschen mit Behinderung im Bereich "Arbeit" zu unterstützen. Habe auf ihrem Blog ein paar gute Anregungen gefu…

Von Grundzügen und netten Ideen

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Beim gestrigen Gespräch der Fachverbände zum Bundesleistungsgesetz zur Teilhabe, das in der kommenden Legislaturperiode verabschiedet werden soll, traf  ich Hubert Hüppe. Das ist der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen (nebenbei: wäre es nicht angebracht, anstelle von Belangen von Rechten zu sprechen?)