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Es werden Posts vom Januar, 2014 angezeigt.

"Sie sind ja gar nicht behindert! Sie sind selbstbewusst. Und auch noch in der Politik."

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Diese Woche führte mich zum Neujahrsempfang des Allgemeinen Blinden- und Sehbehindertenvereins - der ältesten Selbsthilfeorganisation für blinde Menschen. Politiker und Politikerinnen aus dem Berliner Abgeordnetenhaus und aus den Fraktionen auf Bezirksebene, Beauftragte für Menschen mit Behinderungen auf Bezirks- und Landesebene sind der Einladung gefolgt.

Ein Anfang

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Liebe Leserinnen und Leser,

die erste Arbeitswoche im neuen Jahr ist vorbei. Für mich war es in vielerlei Hinsicht ein Anfang. Arbeitsweg, ÖPNV, Arbeitsaufgaben - alles neu.
Und irgendwie schließt sich der Kreis: unser Projekt heißt "Inklusion konkret" und beschäftigt sich mit der inklusiven Arbeit von Stadtteilzentren und Nachbarschaftshäusern, Inklusion im Alltag - genau mein Ding!

Und das noch in Berlin-Mitte - Ort der Kreativen, der Psychologen und der Stolperfallen - wie wir bei einer kleinen Erkundungstour herausfanden ;)

Bei einer meiner Fahrten mit den Öffentlichen habe ich übrigens meinen Telefonfinder wieder getroffen. Er begrüßte mich mit den Worten: "Ich kenne Sie doch?! Ihnen ist vor dem Bezirksamt ihr Handy aus der Tasche gefallen." "Ja?" "Und ich habe es Ihnen zurück gebracht!" So langsam dämmerte es mir, das war vor einem Jahr...

Seit dieser Woche ist auch neu, dass Deutschland erstmals eine Beauftragte der Bundesregierung für d…

Das Problem heißt nicht Alkoholismus, sondern Isolation.

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Sehr geehrter Herr Degenhardt, sehr geehrte Spiegel-Online-Redaktion!

Nachdem ich Ihren Artikel über Alkoholsucht bei Menschen mit Lernschwierigkeiten gelesen habe, bin ich, ehrlich gesagt, sprachlos.

Wann und bei wem haben sie sich über den Zweck der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (so heißt sie nämlich wirklich) oder über selbstbestimmtes (das ist nicht das Gleiche wie selbstständiges) Leben behinderter Menschen informiert? Kennen Sie selbst Menschen mit Lernschwierigkeiten?

Der Zweck der UN-Konvention ist nicht, dass Menschen mit Behinderungen am "normalen Leben teilhaben sollen", sondern dass "Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt mit anderen die Möglichkeit haben, ihren Aufenthaltsort zu wählen und zu entscheiden, wo und mit wem sie leben, und nicht verpflichtet sind, in besonderen Wohnformen zu leben." (Artikel 19 der Konvention). Es geht also um das Ermöglichen, nicht um Sollen oder Müssen.