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Es werden Posts vom Februar, 2012 angezeigt.

Fußball, Freiheit und Klassenleben

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Letztes Wochenende habe ich mit meiner 5-jährigen Nichte und ihren 2 Brüdern verbracht. Nach ausgiebigem Uno sagte sie "Komm, Uli, wir spielen jetzt Fußball auf'm Flur!"

Gesagt, getan: Ich war das Tor, weil die Fußraste gerade hoch genug angebaut ist, damit ein Ball oder ein kleines Mädchen da durchhechten kann... ihre zwei Brüder, denen sie zum Teil nur bis zur Hüfte reicht, waren der Sturm und die Abwehr der gegnerischen Mannschaft (in Pantoffeln), ich hatte noch die Zusatzfunktion des Kommentators und wenn der Ball in die Küche rollte, war das "Abseits".

Für sie war das normal: alle wurden einbezogen und hatten eine Aufgabe und waren gleichermaßen wichtig.

Wenn wir Erwachsenen dasselbe machen, ist es ein Politikum und wir nennen es Inklusion.

Darüber hatte ich schon mal in meinem Post "Ein Anfang" geschrieben.


Eigentlich wollte ich nun heute eine politische Veranstaltung besuchen -
die Website des Veranstaltungsortes ergab keinen Hinweis bezüglich d…

Nachtrag zu "Galileo im Rathaus"

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Jetzt bin ich in zwei Beiräten. Und in einem 3. berate ich fachlich.

Das mit der Zurückhaltung muss ich noch üben.


Das ist das japanische Zeichen für Energie (sagt das Internet) - möge sie mir nicht verloren gehen und Ihnen auch nicht!

Happy Valentine!

Galileo im Rathaus - Galilei at the Town Hall

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Ich weiß auch nicht, warum ich jetzt schon wach bin, das Wochenende geht schnell vorbei. Vielleicht bin ich wach, weil ich ein bisschen aufgeregt bin.

Gestern habe ich eine Bewerbung für die Mitgliedschaft in einem Beirat für Menschen mit Behinderung in einem Berliner Bezirksamt geschrieben. Angenommen - und heute findet die Wahl statt. Rathaus, ich komme!

Vorher hatte ich noch mit einem Kandidaten für den Ausländerbeirat (ich glaube, der heißt wirklich noch so) gesprochen, der mich vorgeschlagen hatte. Denn, was in allen Diskriminierungsformen gleich ist, ist die Einschränkung der Teilhabe. Ich würde mich freuen, wenn ich diese neue Sichtweise auf Behinderung und Diskrminierung durch meine Mitarbeit im Beirat voranbringen kann.

Vorher bin ich noch zum Brunchen am Potsdamer Platz verabredet, vielleicht kann ich noch ein bisschen Berlinale-Luft schnuppern.

Und ich freue mich auf ein Päckchen, dass ich mir vom Geburtstagsgeld (erstmals als Ersatz für ein eigenes Geschenk) geleistet hab…

Inklusion ist ganz einfach?

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Ein Film in Leichter Sprache 
von der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft


und hier noch einer von der Aktion Mensch








Reden Sie mit uns! Bauen, Boxen, Barkplatz, Berlinale, Bibbern

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So langsam komme ich wieder in meinen Rhythmus aus Erwerbstätigkeit, Freunde, Familie, Fitnessstudio, Physiotherapie, Ehrenamt, Film und Kunst.

Im Fitnessstudio ist eine rollstuhlgerechte Toilette fertig gestellt worden (hurra!) - mit Seifenspender, Handtuchspender und Spiegel in Fußgängerhöhe.


Schade, das wäre nicht passiert, wenn man während der Bauplanung miteinander gesprochen hätte. Ich hatte das auch angeboten. Mal schauen, ob in der kommenden Woche ein (ganz normal in der Drogerie gekaufter) Seifenspender in meiner Höhe auf dem Waschbeckenrand steht. Das wäre auch viel billiger gewesen.

Das Training mit Kettlebells, 20-kg-Hantelstange und Boxtraining war ansonsten wieder toll, auch wenn ich jetzt noch - 25 Stunden später - durch einen Muskelkater daran erinnert werde.

Nach einer einstündigen, eisigen Abschleppaktion, die gestern meinen Abend "krönte" (siehe Post "Die Abschlepperin") habe ich mich heute mit einem Friseurbesuch belohnt und der ist ja bekanntli…